Heil in Cusco angekommen bezogen wir unser Hostel. Wie in Arequipa, hatten wir auch hier „Marlons House“ gebucht und es war genauso günstig und trotzdem gut.
Wir erkundeten Cusco und fanden den großen und wirklich guten Markt „San Pedro“ nur einen Block von unserem Hostel entfernt. Auch hier gab es wieder eine Plaza Armas, daneben aber viele kleine gemütliche Plätze und Straßen mit alten Kolonialgebäuden, umgeben von grünen Bergen. Anders als in Sucre fühlte es sich jedoch trotzdem wie eine ganz typisch peruanische Stadt an. Cusco gefiel mir sehr.
MERCADO CENTRAL „San Pedro“:
Am nächsten Tag kam Jenny, eine Freundin von Annika, und für die nächsten drei Wochen reisten wir zu viert. Zusammen machten wir wieder die Free-Walking-Tour mit, die auch hier wirklich gut war und uns in drei Stunden zu Fuss durch die verschiedenen Viertel der Stadt, auf die Hügel, in ein Konzert einheimischer Musik und das Schokoladenmuseum führte, uns die peruanische Küche zeigte und die Geschichte des Inkavolkes erklärte.
Schon zu Inkazeiten wurde erdbebensicher gebaut – allerdings ohne Mörtel. Die Steine sind wie Legosteine aufeinandergesetzt und nach einem Plan genau aufeinander abgestimmt.
Kaum zurück, fing es an zu regnen und wir flüchteten uns in ein Kaffee an der Plaza Armas. Der Kaffee war teuer aber der Ausblick schön. Kalt war es hier! Cusco liegt auf 3.416 m und damit wurde es eigentlich nie wirklich warm.
Auf der Isla del Sol bin ich so braun geworden, dass mich in Cusco alle für eine Brasilianerin hielten.
Am Abend kochten wir in unserem Hostel und es war wir immer großartig. Wieder einmal wusste ich es sehr zu schätzen, mit einem Chefkoch zu reisen.
Wir verbrachten noch zwei weitere Tage in Cusco bevor ich mich auf den Weg der alten Inka machte.
Mehrere Male besuchte ich das Schokomuseum, trank einen Kaffee mit peruanischer Schokolade und schlenderte durch die Gassen der Stadt.
„Fats Food“? – nunja, so kann man Fast Food auch nennen ;o)
12 Soles, aber jeden Cent wert
im Schokomuseum gab es alles aus Schokolade – bis hin zum Axe-Deo
Durch Zufall schrieb ich Jean-Christoph und Maria, die beiden mit denen wir auf der Salar-Tour waren, eine Nachricht über WhatsApp. Ich brauchte die Bilder und das Video von unserem Karnevals-erlebnis in der Salar für meinen Blog und Jean-Christoph antwortete prompt. Er fragte auch, wo wor wären, sie seien gerade in Cusco. :o) Natürlich haben wir uns noch an dem gleichen Tag getroffen und sehr gefreut, uns hier wieder zu sehen. Noch mehrere Male gingen wir zusammen aus oder Mittagessen.
Wiedersehen im Starbucks
An unserem vorerst letzten gemeinsamen Abend besuchten wir das Kulturzentrum in Cusco und sahen eine 90 – minütige Vorführung mit allen Folkloretänzen, die Peru zu bieten hat.
Danach verließ ich die Drei und machte mich um 5 Uhr morgen auf, um für vier Tage den Pfad der alten Inka bis zum Machu Picchu zu laufen.
Vom Inkatrail zurück, verbrachten wir noch zwei Tage in Cusco. Wir bestiegen den Hausberg mit dem Cristo Blanco, fanden eine französiche Bäckerei mit echtem Schwarzbrot und als ich die Agentur in Cusco besuchte, bei der ich den Inkatrail gebucht hatte, wurden wir sogar noch zu einem letzten Mittagessen eingeladen – mit Chicha Morada und Pisco Sour!
Blick über die Stadt
Cristo Blanco
Sacsayhuamán – eine Inkastätte nahe Cusco
Ein letztes Mittagessen in Cusco, gesponsort von Inkasherencia
Von Cusco aus ging es für Annika, Pablo und mich mit dem Bus weiter nach Lima. 22 Stunden Fahrt, die aber erstaunlich schnell und dieses Mal auch ohne Streiks, nächtliche Abenteuer oder Fast-Unfälle ganz unspektakulär vorüber gingen.